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Das Gesetz der Mentalität (Geistigkeit)
Alles Materielle ist vom Geiste geschaffen
Das Prinzip der Mentalität (engl. Mind) drückt aus, dass das Universum mentaler Natur ist. Es deutet also darauf hin, dass alles im Universum einen geistigen Ursprung hat. Alles beruht auf geistiger Energie und ist durch energetische, feinstoffliche Abläufe bedingt.
Gesetz #1

Das Gesetz der Mentalität (Geistigkeit)
„Das All ist reiner Geist und das Universum ist geistig“.
Die für uns wahrnehmbaren Erscheinungsformen des nur scheinbar „materiellen“ Lebens sind also lediglich Auswirkungen eines geistigen Ursprungs.
Das hermetische Gesetz der Geistigkeit kehrt folglich die weit verbreitete, jedoch erwiesenermaßen unsinnige These um, die besagt, dass Leben und Bewusstsein durch eine Zusammenwirkung von Materie und physischen Prozessen entsteht.
Mit diesem Wissen sind wir somit in der Lage, ganz bewusst anstatt nur zufällig (unbewusst) geistig zu wirken sowie unser Leben und das „Materielle“ zu verändern.
Das Kybalion weist explizit darauf hin, dass das Prinzip der Geistigkeit zu den Grundsteinen der hermetischen Lehre gehört, ohne welchen die Meisterschaft des Lebens nicht möglich ist.
Es gilt deshalb immer daran zu denken, dass unsere „physische Realität“ nur der Spiegel unseres inneren geistigen Zustands ist.
Demnach sind wir im physischen Leben stets dort, wo wir im Geiste sind.
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Das Gesetz der Entsprechung
Wie oben, so unten
Das hermetische Prinzip der Entsprechung besagt, dass es immer eine Übereinstimmung in den verschiedenen Ebenen von Sein und Wirken gibt. Folglich lässt sich immer im Äußeren das Innere erkennen – und umgekehrt. Wie oben, so unten. Im Großen existiert das Kleine, und andersherum.
Gesetz #2

Das Gesetz der Entsprechung
Wollen wir etwas in der Außenwelt verändern, ist es demnach notwendig, uns selbst im Inneren zu verändern.
Sind wir in Harmonie mit uns selbst, erleben wir also gleichermaßen eine harmonische Außenwelt.
Unsere inneren Überzeugungen spiegeln sich im Außen wider – gleichzeitig verstärken unsere Erfahrungen im Außen wiederum unsere Überzeugungen im Inneren.
hermetisches-gesetz-der-entsprechung
Sind wir innerlich ständig in Wut und Angst, ziehen wir damit verbundene Situationen in unser Leben.
Der Frieden im Innen bringt den Frieden im Außen.
Wir sehen das Göttliche im Außen und haben es ebenfalls in uns.
Jedes individuelle Bewusstsein ist Teil des kollektiven Gesamtbewusstseins. Der Mensch ist ein kleiner Funke des Ganzen und dennoch das Ganze selbst.
Folglich bedeutet das Gesetz der Entsprechung ebenfalls, dass wir stets nur damit resonieren können, was wir in uns tragen.
Die alten Hermetiker betrachteten dieses Gesetz deshalb als eines der wichtigsten hilfreichen Mittel, wenn es darum geht, Hindernisse zu beseitigen, beziehungsweise „Gutes“ sowie Glück geradezu magnetisch ins Leben zu ziehen.
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Das Gesetz der Schwingung
Alles ist in Bewegung
Das hermetische Prinzip der Schwingung sagt aus, dass alles in Bewegung ist. Nichts steht still. Alles schwingt. Nichts ist so konstant, wie die Veränderung. Eine Tatsache, die heute auch zweifellos durch die moderne Wissenschaft bestätigt wurde.
Gesetz #3

Das Gesetz der Schwingung
Das hermetische Prinzip macht zudem deutlich, dass die Unterschiede zwischen
- Materie
- Mind
- Energie
- und Geist
hauptsächlich auf den abweichenden (messbaren) Schwingungsfrequenzen beruhen.
So handelt es sich bei den vermeintlich kleinsten Teilchen der Materie wie Atomen und Elektronen in Wirklichkeit um schwingende Energie.
Demnach ist nichts wirklich fest. Alles vibriert. Alles schwingt. Alles ist sich stets verändernde Energie, oder in anderen Worten: Bewusstsein.
Folglich spielt es eine große Rolle, in welcher Schwingung wir uns befinden, wenn es darum geht, unser Leben zu gestalten.
Denn jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Emotion und jede Handlung beinhaltet eine ganz individuelle Schwingung, die mittel- und langfristig unsere Gesundheit, die persönlichen Lebensverhältnisse sowie auch unsere gesamten Lebensumstände formt.
Eine hohe Schwingungsfrequenz steht hierbei generell mit sämtlichen aufbauenden und lebensfreundlichen Prozessen in Verbindung.
Gleiches zieht Gleiches an. Daher ist es wichtig, zuerst das zu sein, das zu denken, das zu fühlen und das zu tun, was wir in unserem Leben haben wollen.
In anderen Worten stellt unsere Schwingung die Ursache dar, die sämtliche Wirkungen nach sich zieht.
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Das Gesetz der Polarität
Jedes Teil, hat sein Gegenteil
Das hermetische Prinzip der Polarität besagt, dass alles zwei Gegensätze hat, während die Gegensätze in ihrer Natur identisch sind. „Alle Wahrheiten sind deshalb Halbwahrheiten“; „alles ist und ist nicht – zu gleicher Zeit“. So zum Beispiel Hitze und Kälte – obwohl es Gegensätze sind, beschreiben sie einen Temperaturbereich, während sie sich nur in den Graden unterscheiden.
Gesetz #4

Das Gesetz der Polarität
Das hermetische Prinzip der Polarität besagt, dass alles zwei Gegensätze hat, während die Gegensätze in ihrer Natur identisch sind.
„Alle Wahrheiten sind deshalb Halbwahrheiten“; „alles ist und ist nicht – zu gleicher Zeit“.
So zum Beispiel Hitze und Kälte – obwohl es Gegensätze sind, beschreiben sie einen Temperaturbereich, während sie sich nur in den Graden unterscheiden.
Im Kybalion steht hierzu:
Schau auf dein Thermometer und suche den Punkt zu entdecken, bei dem „Hitze“ endet und „Kälte“ beginnt.
Dasselbe Prinzip gilt auch bei Licht und Dunkelheit:
Wo hört Dunkelheit auf und wo beginnt das Licht?
Hart und weich. Scharf und stumpf. Groß und klein. Leise und laut. Hoch und niedrig. Schwarz und weiß. Positiv und negativ.
Auch bei mentalen Zuständen gilt das Prinzip der Polarität, was es zu einem mächtigen Werkzeug macht.
So zum Beispiel bei Liebe und Hass.
Auch sie beschreiben nur einen Grad auf einer Skala, weshalb es möglich ist, Schwingungen des Hasses in Schwingungen der Liebe umzuwandeln.
Dasselbe gilt bei Gefallen und Missfallen. Krank und gesund. Arm und reich. Gut und Böse. Usw.
Folglich sind auch eigene „Wahrheiten“, Meinungen und Sichtweisen immer ein Teil des Ganzen und niemals absolut – zumal sie stets das Gegenteil in sich beinhalten.
Nichts ist festgelegt. Alles ist relativ. Erst das eigene Denken entscheidet darüber, inwiefern zugeordnet wird.
Folglich kann auch dieses hermetische Gesetz so genutzt werden, dass es der eigenen Entwicklung dienlich ist.
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Das Gesetz des Rhythmus
Alles schwingt
Das hermetische Prinzip des Rhythmus beschreibt, dass jede Aktion eine Reaktion nach sich zieht. Alles im Universum folgt einem gewissen Rhythmus. Alles fließt hin- und her – weg von der Gewichtung eines Pols, hin zum anderen – und wieder zurück. Ein Kreislauf, den das Leben selbst in sich trägt. So zum Beispiel beim Ein- und Ausatmen. Wir atmen ein – und atmen aus. Am Ende des Zyklus, beginnt er wieder von vorn.
Gesetz #5

Das Gesetz des Rhythmus
Dasselbe gilt für die Geburt und den Tod.
Nach hoher körperlicher oder geistiger Anstrengung bedarf es ausgiebigen Pausen.
Nach dem Aufschwung folgt der Abschwung.
So ist alles vergänglich. Demnach ist es völlig egal, in welcher Lebenssituation wir uns gerade befinden – ob Hoch, ob Tief oder nicht definierbar: wir können uns sicher sein, dass es nicht für immer genauso bleiben wird.
Somit werden wir nach einer Zeit von Trost in schwierigen Zeiten ebenfalls wieder auf Wertschätzung in schönen Zeiten treffen.
Werden wir uns dieses Prinzips bewusst, wird es nicht nur leichter, wechselnde Situationen in unserem Leben zu akzeptieren. Tatsächlich lässt sich der Kreislauf zudem, zumindest was seine emotionale Auswirkung auf uns selbst betrifft, neutralisieren.
So können wir uns durch die Bewusstwerdung dem emotionalen Einfluss entziehen. Zwar schwingt das „rhythmische Pendel“ nach wie vor – jedoch sind wir nicht mehr durch unsere emotionale Reaktion daran gebunden.
Folglich spielt es auf emotionaler Ebene keine Rolle, ob wir uns „oben“, „unten“, „links“ oder „rechts“ befinden, wenn wir in unserer Mitte sind. So kann es dann in jeder Lebenssituation gelingen, die damit verbundenen wertvollen Aspekte zu genießen und den Kreislauf des Lebens in Frieden anzunehmen.
Daher ist es möglich, „das Prinzip zu gebrauchen“, anstatt von ihm „gebraucht zu werden“. Die Wirkungen können also nicht aufgehoben, jedoch bis zu einem gewissen Grad vermieden werden.
Die Kunst der Hermetik besteht in dieser und ähnlichen Methoden.
Ein Meister der Hermetik erreicht mit Hilfe seines Willens einen Grad von Gleichgewicht, „der für die Massen, die gleich einem Pendel vor- und rückwärts geschwungen werden, kaum glaublich ist“.
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Das Gesetz von Ursache und Wirkung
Jede Wirkung hat ihre Ursache
„Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung hat ihre Ursache; alles geschieht gesetzmäßig; Zufall ist nur ein Name für ein unerkanntes Gesetz.“ Das hermetische Gesetz von Ursache und Wirkung entschlüsselt, dass sich nichts zufällig ereignet. Alles hat eine Ursache – auch wenn wir uns vielen Ursachen der sich ereignenden Auswirkungen in unserem Leben nicht bewusst sind.
Gesetz #6

Das Gesetz von Ursache und Wirkung
Dies bedeutet ebenfalls, dass alles, was wir in die Welt aussenden, irgendwo seine Wirkung entfaltet.
Folglich können Wirkungen, mit welchen wir „unzufrieden“ sind, durch Bewusstwerdung und Achtsamkeit auf die Ursache hin zurückverfolgt, und gegebenenfalls aufgelöst beziehungsweise abgeändert werden.
Das hermetische Prinzip zeigt uns also ganz klar, dass wir Schöpfer unseres Lebens sind und demnach auch die volle Verantwortung dafür zu tragen haben.
Es kann zudem dafür genutzt werden, zu überlegen, welche Ursachen es braucht, um eine gewisse Wirkung in unserem Leben zu erfahren.
Wer sich diesem universellen Gesetz nicht bewusst ist läuft hingegen Gefahr, durch den Willen und die Wünsche anderer, beziehungsweise durch andere äußere Ursachen, wie eine Schachfigur über das Brettspiel des Lebens bewegt zu werden.
In der Tat hinterlässt neben unseren Taten nämlich auch alles, was wir denken und fühlen, eine Wirkung, da unsere Gedankenwelten genauso real sind, wie der scheinbar stoffliche Körper.
Tatsächlich werden diese laufend in einen lebendigen, vernetzten Organismus eingewoben, in welchem nichts verloren geht.
Wünschen wir also beispielsweise jemandem in Gedanken etwas Gutes oder etwas Schlechtes, wird die damit verbundene Energie eines Tages auf ihren Verursacher zurücktreffen.
Dennoch passiert alles im Leben für uns, und nicht gegen uns – da jede Wirkung einer verstärkten Achtsamkeit, mehr Bewusstheit und demnach dem Wohle unserer Entwicklung dient.
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Das Gesetz des Geschlechts
Männliche und weibliche Elemente
Das hermetische Gesetz des Geschlechts besagt, dass alles sowohl männliche als auch weibliche Eigenschaften in sich trägt. Die beiden Aspekte bilden hierbei jedoch eine Einheit und sind nicht als Gegensätze zu betrachten. Keine Schöpfung ist ohne dieses Prinzip möglich – sei sie physisch, mental oder geistig. Folglich enthält jedes männliche Wesen auch die weiblichen Elemente – und umgekehrt.
Gesetz #7

Das Gesetz des Geschlechts
Bei diesem Gesetz geht es allerdings nur im weitesten Sinne um Sexualität. Vielmehr geht es um die Energie der schöpferischen Prozesse sowie um die Ausrichtung eines ganzheitlichen Wesens.
So entsteht durch die Einheit von weiblichen und männlichen Aspekten eine Verbindung, die gewaltiges Potenzial beinhaltet.
Es gilt also die verschiedenen Aspekte zu integrieren, sodass sie in Balance sind und sich entfalten können.
Als männliche Aspekte beim Menschen gelten unter anderem Logik, Kontrolle, Analyse und Verstand – während Intuition, Selbstentfaltung, Gefühl und Kreativität den weiblichen zugesprochen werden.
Beide zusammen bilden das Geben und Nehmen des Lebens, die Einheit, ohne welche das Leben als solches nicht möglich wäre.
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